Sozialdemokrat und Kommunalpolitiker, Kirchenmensch und Vereinsmeier, Familienmensch, Pflegevater, Ehemann und Sohn, Kleistadtkind und Weltenbummler, früher mal Kellner und Aktivist, Fundraiser, Student, Traditionalist – ich bin ganz viel und war schon vieles. Dabei zieht sich eines wie ein roter Faden durch mein Leben: Einmischen, Mitmachen, Einbringen.

Stader Jung

Nach dem Abitur bin ich aus der Kleinstadt geflohen und in die Welt aufgebrochen. Diese Jahre im Ausland haben meinen Blick auf die Welt verändert, aber auch den Blick auf meine norddeutsche Heimat. Seit ein paar Jahren leben ich nun wieder in meiner Heimatstadt und es ist sicherlich kein Zufall, dass ich in fast allen Vereinen wieder Mitglied bin, die auch in meiner Kindheit und Jugend schon eine Rolle spielten. Ich habe hier feste Wurzeln und heute weiß ich auch, dass diese Wurzeln es mir möglich gemacht haben, die Welt zu entdecken. Dafür bin ich sehr dankbar.

Die Hansestadt Stade von oben – hier komme ich her

Engagiert und überall dabei

Wenn man auf dem Dorf aufwächst, gehört Engagement einfach dazu. Das lässt mich bis heute nicht los. Darum bin ich aktiv in meiner Kirchengemeinde, in vielen Vereinen, in der Kommunalpolitik und der SPD. Ich glaube, Du musst dich einmischen, wenn Du etwas verändern willst. In meinem Leben habe ich schon erfahren müssen, dass die Welt nicht immer gerecht ist. Einfach zugucken ist darum keine Option. Ich will eine moderne Kirche, die mitten im Leben der Menschen eine Rolle spielt. Ich will dazu beitragen, dass man gut leben kann in meinem Stade und in unserem Land. Ich will, dass alle Kinder gut aufwachsen können und ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Welt mit vielen kleinen Taten retten können. Nur müssen wir es auch tun.

Familienmensch

Ich bin Einzelkind und trotzdem in einer großen Familie aufgewachsen, mit vielen Cousins und Cousinen, Onkels und Tanten. Das prägt. Ein Leben ohne Familie war für mich immer unvorstellbar und so bin ich Pflegevater geworden. Meine Familie ist mein größtes Geschenk, das aber auch viel Arbeit erfordert. Kinder sind nie leicht und Pflegekinder sind es schon gar nicht. Aber wenn ich heute sehe, dass unsere beiden Kinder in einer großen Familien aufwachsen können, dann bin ich dafür einfach dankbar.

Meine ganz normale Familie

Hier kommt alles zusammen

Fest in der Heimat verwurzelt und doch gerne in der Welt unterwegs, was meine Perspektiven verändert hat. Engagiert, weil ich glaube, dass wir die Welt zu einem besseren Ort machen können, mit der festen Überzeugung, dass schon kleine Taten einen großen Unterschied machen können. Und ein ganz normaler Papa in einer nicht ganz traditionellen Familie nach einer Entscheidung, die das ganze Leben verändert. Passt alles zusammen irgendwie.