Vielfalt wie verrückt

Pflegefamilie und Regenbogenfamilie sein ist nicht leicht, immer anders, immer mit einem anderen Blick auf uns - und doch ganz normal. Unser Alltag ist wie in vermutlich jeder anderen Familie. Aber als Papa-Papa-Kind stößt man immer noch auf Unwissenheit und manchmal auch auf Ablehnung. Leider gilt das auch für Pflegekinder, die manchmal anders sind als andere Kinder und doch nur so behandelt werden wollen wie alle anderen. Darum geht es hier: Wir sind so anders, wie alle anderen anders sind als alle anderen. Das Leben ist bunt.

Pflegefamilie und Regenbogenfamilie

Pflegekinder und ihre Familien werden immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Das geht vom vermeintlich besorgten „Warum tut ihr euch das an?“ bis zum bösartigen „Ihr wisst doch gar nicht, was ihr euch ins Haus holt!“. Das stimmt beides irgendwie, aber wenn man alles in die Waagschale wirft, dann überwiegt das Gute und für uns war es die beste Entscheidung, die wir jemals hätten treffen können.

Doch leider wird Pflegefamilien das Leben oftmals nicht leicht gemacht, von der Herkunftsfamilie, von den Kindern, vom Jugendamt, Krankenkassen oder anderen Behörden.

Das gleiche gilt für Regenbogenfamilien. Zum einen sind wir als Gesellschaft immer noch nicht darauf eingestellt, dass eine Familien eben nicht immer aus Mutter-Vater-Kind besteht – obwohl das längst gelebte Realität ist. Zum anderen steckt da aber auch noch immer eine ganze Portion homophobe Vorurteile in den Köpfen. Ich glaube, da hilft nur eins: Sichtbarkeit!

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